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 | News |
|  |  | Jubiläumsveranstaltung der ÖWAV-Nachbarschaften 20. Sprechertagung in Pregarten Nach dem Motto „Wissen vermitteln – Erfahrungen austauschen – vom Nachbarn lernen“ wird in Österreich und Südtirol seit 20 Jahren das Betriebspersonal von Kanalisations- und Abwasserreinigungsanlagen in Form von „Nachbarschaften“ fortgebildet. Wasserlandesrat Rudi ANSCHOBER und Bgm. SCHEUWIMMER würdigten die Arbeit der Nachbarschaften und hoben hervor, dass die Anlagen auf Grund der ausgezeichneten Arbeit des Betriebspersonals so gut funktionieren und damit einen wesentlichen Beitrag zum Gewässerschutz leisten. Die Aufgaben im Bereich Abwasser sind damit aber noch nicht abgeschlossen.
Vielmehr gilt es nun, den Schwerpunkt auf die Werterhaltung und Sanierung sowie auf die Energieeffizienz der Anlagen zu legen. Der neue Präsident des ÖWAV, HR Dipl.-Ing. Johann WIEDNER, wies darauf hin, dass eine ständige Fortbildung des Betriebspersonals unabdingbar ist und hier die Nachbarschaften hervorragend arbeiten. Insbesondere kleinere Anlagen können hier vom Erfahrungsaustausch und der interkommunalen Zusammenarbeit viel profitieren. Förderungsmöglichkeiten auf diesem Gebiet stellte Frau MR Dr. Dorith BREINDL vom BMLFUW vor. Sie wies aber auch auf die Probleme mit der Förderung von Abwasseranlagen hin, die durch die Verlängerung des Finanzausgleiches entstanden sind. In seinem Festvortrag würdigte HR Dipl.-Ing. Gerhard FENZL die Arbeit der Nachbarschaften und zeigte deren Bedeutung im Rahmen einer historischen Zusammenschau auf.
Traditionellerweise wurden wieder die Ergebnisse des jährlichen Kläranlagenleistungsvergleiches inkl. der Detailauswertungen für den elektrischen Energieverbrauch vorgestellt. Auch im abgelaufenen Jahr konnte wieder eine Verbesserung erzielt werden, obwohl nunmehr fast alle Anlagen an den Stand der Technik herangeführt wurden. Detailauswertungen zum Parameter Stickstoff zeigten, dass eine weitgehende Nitrifikation bei allen Größenklassen erzielt wird und dass auch Anlagen, für welche keine Stickstoffentfernung gesetzlich vorgeschrieben ist, ausgezeichnete Ergebnisse erzielen.
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| | Schwerpunkte der diesjährigen Tagung waren für die Kläranlagen-Nachbarschaften u.a. die Themen Verbesserung der Energieeffizienz, chemische und biologische P-Entfernung, Räumung von Faulbehältern, Möglichkeiten der Faulgasverwertung, Fragen des Arbeitnehmerschutzes (Alleinarbeitsplätze, Befahren von Behältern), Steuerung und Regelung für weitergehende Denitrifikation und Geruchsprobleme auf Kläranlagen. Probleme der Klärschlammentwässerung sollen im Folgejahr über eine Fragebogenaktion der TU Wien erhoben werden. Für den Bereich Kanal wurden u.a. die Themen bedarfsorientierte Kanalreinigung, Schwallspülung von Kanälen und Instandhaltungsstrategien für dezentrale Pumpstationen und die Fremdwasserproblematik am Beispiel des AV Starnberger See erläutert.Räumung von Faulbehältern, Möglichkeiten der Faulgasverwertung, Fragen des Arbeitnehmerschutzes (Alleinarbeitsplätze, Befahren von Behältern), Steuerung und Regelung für weitergehende Denitrifikation und Geruchsprobleme auf Kläranlagen. Probleme der Klärschlammentwässerung sollen im Folgejahr über eine Fragebogenaktion der TU Wien erhoben werden. Für den Bereich Kanal wurden u.a. die Themen bedarfsorientierte Kanalreinigung, Schwallspülung von Kanälen und Instandhaltungsstrategien für dezentrale Pumpstationen und die Fremdwasserproblematik am Beispiel des AV Starnberger See erläutert.
| | Ob und in welchem Ausmaß Auswirkungen durch den Klimawandel auf die Siedlungswasserwirtschaft zu erwarten sind, legte o.Univ.-Prof. DI Dr. Dr.h.c. Helmut KROISS dar.
Bedingt durch das dichte Programm wurde der Erfahrungsaustausch am Ende des ersten Tages beim gemütlichen Zusammensein fortgesetzt. Für Unterhaltung sorgten Fenzl&Band - unterstützt durch Passer - sowie Drobig und Fischer mit kabarettistischen Darbietungen. Ein krönender Abschluss für diese Festveranstaltung!
Die neuen Schulungs- und Informationsmaterialien für die Nachbarschaftsarbeit wurden in der Broschüre der Kläranlagen-Nachbarschaften, Folge 19, abgedruckt bzw. stehen die Präsentationen auf der Homepage der KAN (www.kan.at) zum Download zur Verfügung.
Installation des Programmes zum Kläranlagenzustandsbericht unter Windows 7 Ab sofort finden Sie eine Datei mit Hinweisen auf die Installation des ÖWAV-Arbeitsbehelf 22 Zustandsberichtes unter Windows 7 unter "KAN-Materialien/Kläranlagenzustandsbericht“.
ÖWAV-Merkblätter Ab sofort finden Sie die neu erschienen ÖWAV-Merkblätter "Private Hallen- und Freischwimmbecken - Ableitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser" 2. Auflage, und "Rufbereitschaftsdienste für kommunale Abwasseranlagen (Kanalisations- und Kläranlagen)" zum Download unter "KAN-Materialien/Merkblätter.
Forschungsprojekt 2010 "Garantienachweise für die maschinelle Ausrüstung von Kläranlagen - Blockheizkraftwerke" Ab sofort finden Sie den Forschungsprojekt 2010 "Garantienachweise für die maschinelle Ausrüstung von Kläranlagen - Blockheizkraftwerke" von DI Dr. Wilhelm Frey unter "KAN-Materialien/Berichte.
Sonder-Nachbarschaftstag "Große Kanalisationsbetriebe" Von 21. bis 22. April 2010 fand im Schloss Mirabell in Salzburg auf Einladung der Stadt Salzburg und des RHV Großraum Salzburg u. U. der 3. Nachbarschaftstag der Sonder-Nachbarschaft "Große Kanalisationsbetriebe" statt. Die Veranstaltung, zu der Stadträtin Fr. Mag. Claudia Schmidt die über 20 Teilnehmer aus 12 Betrieben begrüßte, wurde vom Betreuer (Univ.-Ass. DI Dr. Thomas Ertl) und dem Sprecher (DI Bernhard Zit) der Sonder-Nachbarschaft geleitet. Die Organisation vor Ort wurde freundlicherweise von DI Bernhard Koch (Kanal- und Gewässeramt der Stadt Salzburg) und von DI Josef Ablinger (RHV Großraum Salzburg u. U.) besorgt.
Thematische Schwerpunkte waren das GIS als Instrument der Instandhaltung und Betriebsführung von Kanalnetzen, die Kanalspeicherraumbewirtschaftung am Beispiel des RHV Großraum Salzburg u. U., die "Kanaloffensive" der Stadt Innsbruck (Sill- und Inndüker) sowie die VEXAT und deren Umsetzung sowie die Kanalsanierung (Hauptkanal und Hausanschlüsse). Abgerundet wurde das Programm durch umfassenden Erfahrungsaustausch und durch die Vorführung der Hauskanalinspektion durch das neue TV-Fahrzeug der Fa. DaWi aus Innsbruck.
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Sonder-Nachbarschaftstage "SBR-Anlagen" in Weyer und Sollenau Sonder-Nachbarschaftstag in Weyer (OÖ) Am 10. März 2010 fand in Weyer (OÖ) ein Sonder-Nachbarschaftstag für Betreiber von SBR-Anlagen aus Oberösterreich und der Steiermark zum Thema "SBR-Verfahren" statt. Als Referent stand mit Dr.-Ing. Dieter Schreff ein exzellenter Fachmann zur Verfügung. Wohl nicht zuletzt aufgrund seiner Funktion als Leiter der DWA-Sondernachbarschaft "SBR-Anlagen" verstand er es bestens, den Teilnehmern die Besonderheiten solcher Kläranlagen profund und trotzdem in einer für die anwesenden Praktiker ausgezeichnet geeigneten Form näher zu bringen. Schwerpunkte seiner Vorträge waren Funktionsstörungen im Betrieb von SBR-Anlagen sowie die Frage des Energiebedarfs und der Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Am Nachmittag des 10. März wurde die Anlage in Kleinreifling besichtigt. Die durchwegs positiven Rückmeldungen aus dem relativ kleinen Teilnehmerkreis bestätigen, dass erfolgreiche KAN-Arbeit keine Grenzen kennt, solange engagierte Kolleginnen und Kollegen den fachlichen Austausch suchen und pflegen.
Sonder-Nachbarschaftstag in Sollenau (NÖ) Am 11. März 2010 fand in der Marktgemeinde Sollenau, Bezirk Wr. Neustadt, ein "spezieller" Kläranlagen-Nachbarschaftstag statt. In Kooperation zwischen den ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften und der Abt. Siedlungswasserwirtschaft des Amtes der NÖ Landesregierung wurde ein Sonder-Nachbarschaftstag für Betreiber von SBR-Anlagen veranstaltet. Bürgermeister Mag. Otto König konnte rund 30 Teilnehmer aus allen Regionen Niederösterreichs sowie Gäste aus Vorarlberg im Veranstaltungszentrum der Gemeinde begrüßen. Als Referent und Experte stand wiederum Dr.-Ing. Dieter Schreff zur Verfügung. Der AWV Piestingtal betreibt in Sollenau Österreichs größte Belebungsanlage im Aufstauverfahren (Ausbaugröße 60.000 EW). Den Abschluss des Nachbarschaftstages bildete daher eine ausführliche Besichtigung dieser Kläranlage, die zudem über eine solare Klärschlammtrocknungsanlage verfügt. Dank der ausgezeichneten Unterstützung der Marktgemeinde Sollenau bei der Durchführung dieser Veranstaltung konnte ein informativer, praxisorientierter und spezieller Kläranlagen-Nachbarschaftstag veranstaltet werden. Das haben auch die durchwegs sehr positiven Reaktionen der Teilnehmer bestätigt.
Erste Anzeichen der Verknappung von Produkten auf dem Fällmittelmarkt
Quelle: DWA AG KA 8.2 Fällung/Flockung | |
ÖWAV-Merkblatt Personalbedarf Ab sofort steht ein ÖWAV-Merkblatt zum Thema "Personalbedarf für den Betrieb kommunaler biologischer Kläranlagen im Bereich "KAN Download/Merkblätter" zur Verfügung.
Recyclingbörse des RHV Großraum Salzburg Im Downloadbereich unter "Sonstiges" finden Sie ein Aufstellung über den freiwerdenden Bestand des RHV. Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Herrn Ing. Josef Valeskini (Tel.: 0662/46949-441, Email: josef.valeskini@rhv-sab.at)
Giftbezug auf Kläranlagen Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass laut Bescheid des Landeshauptmannes von OÖ „als Organ der mittelbaren Bundesverwaltung“ vom 18. November 2002 das ÖWAV-Laborpraktikum für Klärwärter der Anlage 4 ("Erforderliche Kenntnisse") der Giftverordnung 2000 entspricht. Dementsprechend ist für Absolventen dieses Kurses eine zusätzliche Absolvierung eines diesbezüglichen Ausbildungskurses gemäß Giftverordnung 2000 nicht erforderlich.
Dies gilt natürlich erst für Absolventen des Laborpraktikums nach der erfolgten Umstellung mit Jänner 2002!
Sollte es diesbezüglich zu Problemen bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft kommen, kann auf Anforderung eine Kopie des o.a. Bescheides angefordert werden. Klärschlammausbringung Wir erlauben uns, Ihnen einen Beitrag (zu finden unter "KAN Download, Klärschlammverwertung") der Landwirtschaftskammer Österreich zum Thema "Klärschlammausbringung und Cross Compliance" zur Kenntnis zu bringen. Es wird ersucht, die diesbezüglichen Bestimmungen im eigenen Interesse strikt einzuhalten (Weitergaben Klärschlammuntersuchung, Bodenuntersuchung etc.) |  |  |
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