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Sonder-Nachbarschaftstag "Große Kanalisationsbetriebe"

Von 21. bis 22. April 2010 fand im Schloss Mirabell in Salzburg auf Einladung der Stadt Salzburg und des RHV Großraum Salzburg u. U. der 3. Nachbarschaftstag der Sonder-Nachbarschaft "Große Kanalisationsbetriebe" statt. Die Veranstaltung, zu der Stadträtin Fr. Mag. Claudia Schmidt die über 20 Teilnehmer aus 12 Betrieben begrüßte, wurde vom Betreuer (Univ.-Ass. DI Dr. Thomas Ertl) und dem Sprecher (DI Bernhard Zit) der Sonder-Nachbarschaft geleitet. Die Organisation vor Ort wurde freundlicherweise von DI Bernhard Koch (Kanal- und Gewässeramt der Stadt Salzburg) und von DI Josef Ablinger (RHV Großraum Salzburg u. U.) besorgt.

Thematische Schwerpunkte waren das GIS als Instrument der Instandhaltung und Betriebsführung von Kanalnetzen, die Kanalspeicherraumbewirtschaftung am Beispiel des RHV Großraum Salzburg u. U., die "Kanaloffensive" der Stadt Innsbruck (Sill- und Inndüker) sowie die VEXAT und deren Umsetzung sowie die Kanalsanierung (Hauptkanal und Hausanschlüsse). Abgerundet wurde das Programm durch umfassenden Erfahrungsaustausch und durch die Vorführung der Hauskanalinspektion durch das neue TV-Fahrzeug der Fa. DaWi aus Innsbruck.

 
 

Sonder-Nachbarschaftstage "SBR-Anlagen" in Weyer und Sollenau

Sonder-Nachbarschaftstag in Weyer (OÖ)

Am 10. März 2010 fand in Weyer (OÖ) ein Sonder-Nachbarschaftstag für Betreiber von SBR-Anlagen aus Oberösterreich und der Steiermark zum Thema "SBR-Verfahren" statt.
Als Referent stand mit Dr.-Ing. Dieter Schreff ein exzellenter Fachmann zur Verfügung. Wohl nicht zuletzt aufgrund seiner Funktion als Leiter der DWA-Sondernachbarschaft "SBR-Anlagen" verstand er es bestens, den Teilnehmern die Besonderheiten solcher Kläranlagen profund und trotzdem in einer für die anwesenden Praktiker ausgezeichnet geeigneten Form näher zu bringen.
Schwerpunkte seiner Vorträge waren Funktionsstörungen im Betrieb von SBR-Anlagen sowie die Frage des Energiebedarfs und der Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Am Nachmittag des 10. März wurde die Anlage in Kleinreifling besichtigt.
Die durchwegs positiven Rückmeldungen aus dem relativ kleinen Teilnehmerkreis bestätigen, dass erfolgreiche KAN-Arbeit keine Grenzen kennt, solange engagierte Kolleginnen und Kollegen den fachlichen Austausch suchen und pflegen.

Sonder-Nachbarschaftstag in Sollenau (NÖ)

Am 11. März 2010 fand in der Marktgemeinde Sollenau, Bezirk Wr. Neustadt, ein "spezieller" Kläranlagen-Nachbarschaftstag statt. In Kooperation zwischen den ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften und der Abt. Siedlungswasserwirtschaft des Amtes der NÖ Landesregierung wurde ein Sonder-Nachbarschaftstag für Betreiber von SBR-Anlagen veranstaltet.
Bürgermeister Mag. Otto König konnte rund 30 Teilnehmer aus allen Regionen Niederösterreichs sowie Gäste aus Vorarlberg im Veranstaltungszentrum der Gemeinde begrüßen. Als Referent und Experte stand wiederum Dr.-Ing. Dieter Schreff zur Verfügung.
Der AWV Piestingtal betreibt in Sollenau Österreichs größte Belebungsanlage im Aufstauverfahren (Ausbaugröße 60.000 EW). Den Abschluss des Nachbarschaftstages bildete daher eine ausführliche Besichtigung dieser Kläranlage, die zudem über eine solare Klärschlammtrocknungsanlage verfügt.
Dank der ausgezeichneten Unterstützung der Marktgemeinde Sollenau bei der Durchführung dieser Veranstaltung konnte ein informativer, praxisorientierter und spezieller Kläranlagen-Nachbarschaftstag veranstaltet werden. Das haben auch die durchwegs sehr positiven Reaktionen der Teilnehmer bestätigt.

18. Sprechertag der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften in Pregarten

Der 18. Sprechertag der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften fand am 9. und 10. September 2009 unter der Leitung von wHR DI Gerhard Spatzierer traditionsgemäß in Pregarten (OÖ) vor rund 120 Teilnehmern aus Österreich, Südtirol und Deutschland statt. Einleitende Worte an die Tagungsteilnehmer richteten der Bürgermeister von Pregarten, Herr Anton Scheuwimmer, sowie der GF des ÖWAV, Herr DI Manfred Assmann, der in seiner Rede DI Gerhard Spatzierer für sein langjähriges großes Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für die Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften dankte.

In der Begrüßung würdigte Frau LAbg. Ulrike Schwarz, die auch die Tagung eröffnete, am Beispiel Oberösterreichs die langjährige erfolgreiche Arbeit der Nachbarschaften, die einen wesentlichen Beitrag zum Gewässerschutz geleistet hat.

 
 

Nach dem Mittagessen begrüßte der Präsident des ÖWAV, Herr GF DI Roland Hohenauer, die Tagungsteilnehmer und nahm persönlich die Ehrung verdienter Sprecher und Betreuer vor. Aus Anlass des Jubiläums 100 Jahre ÖWAV erhielten alle Sprecher und Betreuer der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften eine ÖWAV-Ehrennadel als Zeichen der Anerkennung Ihrer Arbeit.

 

In den letzten Jahren wurde von Seiten des ÖWAV dem Betrieb der Kanalisationsanlagen besonderes Augenmerk geschenkt, was seinen Niederschlag darin gefunden hat, dass mittlerweile 200 Kanalbetriebe in Österreich und Südtirol in den Kanal-Nachbarschaften organisiert sind.

Die Nachbarschaftsarbeit insgesamt ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil der Fort- und Weiterbildung des Betriebspersonals von Abwasseranlagen geworden. Ebenso tragen neue Aus- und Fortbildungskurse (Auffrischungskurs für Klärwärter, Betriebswirtschaft und Organisation) diesen Anforderungen Rechnung.

Die neuen Schulungs- und Informationsmaterialien für die Nachbarschaftsarbeit für das Arbeitsjahr 2009/2010 stehen auf der Homepage der KAN  (www.kan.at)  auf der Seite „KAN-Materialien“ zur Verfügung.

 
Im Rahmen des 18. Sprechertages wurden auch die Ergebnisse des Kläranlagenleistungsvergleiches 2008 präsentiert, der bereits seit 16 Jahren durchgeführt wird. DI Gerhard Spatzierer zeigte, dass gegenüber dem Vorjahr nochmals eine Verbesserung der Ablaufqualität erzielt und die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Anlagen an den Stand der Technik weitgehend abgeschlossen werden konnte. Zudem wurde der Leistungsvergleich weiterentwickelt, sodass in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal eine Auswertung von Energiekennzahlen (spezifischer Energieverbrauch, Eigenstromabdeckung) und erstmals eine grafische Auswertung nach Kläranlagen-Größenklassen präsentiert werden konnte.
 
 


Schwerpunkte der diesjährigen Tagung waren für die Kläranlagen-Nachbarschaften die Themen Energie (Energieverbrauchsmessung, Energiehaushalt, Energie aus Abwasser), Kläranlagenbetrieb (Überschussschlammanfall, Kennzahlen für die Phosphorentfernung), Betriebsprobleme (Erkennen und Beseitigen von Betriebsstörungen, Ermittlung der Ursachen, Störungen der Schlammfaulung sowie bei BHKW´s, Abnahmemessungen für Belüftungssystem und Rührwerke) und die Qualitätssicherung der Eigenüberwachung.

Für die Kanal-Nachbarschaften lagen die Schwerpunkte auf dem Betrieb und der Überwachung von Regenüberlaufbecken, Kanalwartungskonzepten (am Beispiel des Landes Oberösterreich) sowie einem Erfahrungsbericht über Durchflussmessungen im Kanal. Abschließend wurde der neue Fragebogen zur Erhebung von Stamm- und Betriebsdaten von Kanalisationsanlagen den Teilnehmern vorgestellt.

 
 
Natürlich kamen auch die Diskussion sowie der Erfahrungsaustausch über die Arbeit in den Nachbarschaften nicht zu kurz. Ein Highlight war hier sicherlich auch die von HR DI Gerhard Fenzl und Dr. Stefan Wildt spontan gegründete „Sprechertags-Combo“, die äußerst professionell für gute Stimmung sorgte und die Teilnehmer verleitete, das Tanzbein zu schwingen. Alles in allem wieder eine sehr gut gelungene Veranstaltung, die viele Impulse für das neue Arbeitsjahr gab.
 
 

Erste Anzeichen der Verknappung von Produkten auf dem Fällmittelmarkt

Quelle: DWA AG KA 8.2 Fällung/Flockung

Verknappung von Fällmittelprodukten (.doc, 26 kb)

ÖWAV-Merkblatt Personalbedarf

Ab sofort steht ein ÖWAV-Merkblatt zum Thema "Personalbedarf für den Betrieb kommunaler biologischer Kläranlagen im Bereich
"KAN Download/Merkblätter" zur Verfügung.


ÖWAV-Merkblatt Private Hallen- und Freischwimmbecken

Ab sofort steht ein ÖWAV-Merkblatt für die Ableitung von Spül-, Reinigungs- und Beckenwasser von privaten Hallen- und Freischwimmbecken im Bereich "KAN Download/Merkblätter" zur Verfügung.

Dort finden Sie auch eine kurze Powerpoint-Präsentation, die uns Herr Dr. König zur Verfügung gestellt hat, zur allfälligen Verwendung in der Nachbarschaftsarbeit.


Kläranlagen-Leistungsvergleich 2007; Erfassung von Energiekennzahlen

Sehr geehrte Betreuer, sehr geehrte Sprecher!

Der Energieverbrauch stieg in den letzten Jahren auch in Österreich stetig an. Obwohl der Energieverbrauch der Kläranlagen gesamthaft nur einen sehr geringen Anteil am Gesamtverbrauch aufweist, sollte auch auf Kläranlagen getrachtet werden, ohne Beeinträchtigung der Reinigungsleistung Energie einzusparen.

Um feststellen zu können, welche Energiemengen tatsächlich auf den Anlagen eingesetzt werden, wird für das Bezugsjahr 2007 erstmals versuchsweise auch der Energieverbrauch [elektr. Energieverbrauch gesamt in kWh/a] sowie das Maß der Eigenstromabdeckung [in %] mit dem Kläranlagen-Leistungsvergleich erhoben.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der beiliegenden „Anleitung“ sowie den „Beispielen“. Das (neue) Formblatt 16 finden Sie wie üblich unter „KAN Download/Formulare“.

 Anleitung (.pdf, 12 kb)
 Beispiele (.xls, 29 kb)

Recyclingbörse des RHV Großraum Salzburg

Im Downloadbereich unter "Sonstiges" finden Sie ein Aufstellung über den freiwerdenden Bestand des RHV.
Bei Bedarf wenden Sie sich bitte an Herrn Ing. Josef Valeskini (Tel.: 0662/46949-441, Email: josef.valeskini@rhv-sab.at)


Giftbezug auf Kläranlagen

Aus gegebenem Anlass wird darauf hingewiesen, dass laut Bescheid des Landeshauptmannes von OÖ „als Organ der mittelbaren Bundesverwaltung“ vom 18. November 2002 das ÖWAV-Laborpraktikum für Klärwärter der Anlage 4 ("Erforderliche Kenntnisse") der Giftverordnung 2000 entspricht. Dementsprechend ist für Absolventen dieses Kurses eine zusätzliche Absolvierung eines diesbezüglichen Ausbildungskurses gemäß Giftverordnung 2000 nicht erforderlich.

Dies gilt natürlich erst für Absolventen des Laborpraktikums nach der erfolgten Umstellung mit Jänner 2002!

Sollte es diesbezüglich zu Problemen bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft kommen, kann auf Anforderung eine Kopie des o.a. Bescheides angefordert werden.


Klärwärterkurs 50 - 500 EW

Von 12.-23. März 2007 fand in der Gemeinde Pöllauberg in Zusammenarbeit mit der F.a aquaCC der erste Klärwärterkurs 50 – 500 EW in der Steiermark statt.  Bürgermeister Weiglhofer, der Obmann des RHV Pöllauertal, der die Teilnehmer am Kurs am ersten Tag auch persönlich begrüßte hat für optimalen Bedingungen für die 18 Kursteilnehmer gesorgt, wofür ihm an dieser Stelle herzlich gedankt werden darf. Ein von aquaCC zusammengestelltes "Tagebuch" mit den wesentlichen Kursinhalten enthält die nachfolgende Datei.


Klärschlammausbringung

Wir erlauben uns, Ihnen einen Beitrag (zu finden unter "KAN Download, Klärschlammverwertung") der Landwirtschaftskammer Österreich zum Thema "Klärschlammausbringung und Cross Compliance" zur Kenntnis zu bringen. Es wird ersucht, die diesbezüglichen Bestimmungen im eigenen Interesse strikt einzuhalten (Weitergaben Klärschlammuntersuchung, Bodenuntersuchung etc.)

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